Wildacker Samen kaufen von Kiepenkerl Mit der Anpflanzung eines Wildackers zum Naturschutz beitragen

Wildacker bieten viele Vorteile für Mensch und Tier. Dank der hohen Anzahl an verschiedenen Pflanzen wird die Artenvielfalt gefördert. Die heutzutage üblichen Monokulturen bieten vielen Wald- und Feldbewohnern weder einen geeigneten Lebensraum noch eine ausgewogene Nahrungsquelle. Mit Hilfe von Wildackern aber finden die Tiere wieder Schutz und Nahrung, womit Sie einen großen Beitrag zum Naturschutz erbringen. Des Weiteren sinkt dank Wildäckern die Wahrscheinlichkeit, dass Wildtiere bestellte Felder von Bauern anfressen oder dass sie plötzlich aus Feldern auf die Straße springen, wenn sie keine Verstecke finden.

Bei jeder Anlegung eines Wildackers handelt es sich um einen Eingriff in die Natur. Größere Flächen werden nun von Menschenhand geplant und angelegt und sollten deshalb gut durchdacht sein. Auf unserer Website finden Sie deshalb neben hilfreichen Tipps auch ein Angebot von geeigneten Wildackersamen von Kiepenkerl sowie Einzelsaaten und Wildackermischungen.

Wildäcker müssen an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden

Bevor der Wildacker angelegt werden kann, muss zunächst die Bodenbeschaffenheit überprüft werden. Dies ist vor allem interessant, wenn der Wildacker langfristig erfolgreich blühen soll. Besonders wichtig ist dabei der pH-Wert des Bodens. Für eine erste Einschätzung kann dafür ein Messgerät genutzt werden, das es im Fachgeschäft oder auch online zu kaufen gibt. Auf längere Sicht sollte hingegen doch über eine professionelle Bodenanalyse nachgedacht werden. Die Vorteile dieser detaillierteren Laboruntersuchung sind ein genauer pH-Wert und Informationen über die in der Erde vorhandenen Nährstoffe. Somit kann der Dünger ganz konkret auf die jeweiligen Bedürfnisse des Bodens angepasst werden. In unserem Fachportal finden Sie weitere Informationen über die Messung des pH-Werts sowie eine Auflistung von Laboren, die die Untersuchung durchführen.

Wer einen Wildacker anlegen möchte, muss einige Punkte beachten. Dazu zählt – neben der Bodenbeschaffenheit – unter anderem die Umgebung, in der sich der Acker befindet. So gibt es Saatgutmischungen, die eher für Felder angepasst sind, während andere vor allem für eine Aussaat im Wald verwendet werden. Des Weiteren sollte die Zusammenstellung der jeweiligen Pflanzen auf die Tiere der Umgebung angepasst sein. Zum Beispiel benötigen Hasen eine andere Nahrungszusammenstellung als Schwarzwild. In unserem Online-Shop finden Sie deshalb eine Auswahl an fertigen Wildackermischungen, sodass Sie sich keine Gedanken um die passende Zusammenstellung mehr machen müssen.

Den Boden optimal vorbereiten

Für einen erfolgreichen Wildacker ist auch die Ausbringung der Samen und somit die Bodenvorbereitung von enormer Bedeutsamkeit. Hierbei sollten die Ergebnisse der Bodenuntersuchung mit einbezogen werden, sodass eine optimale Vorbereitung stattfinden kann. Einige Punkte sollten jedoch bei allen Wildäckern beachtet werden.

Zunächst müssen alte Pflanzen gekürzt und in den Boden eingearbeitet werden. Anschließend wird der Boden umgebrochen. Das sollte allerdings erst kurz vor der Aussaat der neuen Samen geschehen, sodass ein Aufkommen von Unkräutern weitestgehend vermieden wird. Zum Umbrechen selbst empfiehlt sich ein Pflug.

Schließlich werden die Samen sowie gegebenenfalls etwas Gründdünger ausgebracht. Dies kann per Hand oder mit Hilfe von einer Sämaschine erfolgen. Achten Sie darauf, dass die Samen fest in den Boden ausgebracht sind. Bei lockeren Böden kann eine Walze zur Verfestigung genutzt werden. Die richtige Zeit zur Ausbringung des Saatgutes und die exakte Ablagetiefe hängen von der entsprechenden Wildackermischung ab.

Wildäcker richtig pflegen

Damit der Wildacker auch wirklich prächtig gedeiht, ist eine gute und richtige Pflege unerlässlich. Drei Punkte sollten dabei vor allem beachtet werden:

  • Düngung
  • Freischneiden bei zunehmender Beschattung
  • Rotationsverfahren bei Neubestellung einjähriger Wildackermischungen

Eine erste Düngung sollte zwei bis drei Wochen nach Ausbringung der Samen erfolgen, sobald die Pflanzen mindestens zehn Zentimeter hochgewachsen sind. Eine regelmäßige und an den Standort angepasste Düngung sorgt für schmackhafte und saftige Pflanzen. Im Herbst sollte ebenfalls etwas Dünger ausgebracht werden, sodass die Pflanzen gestärkt den aufkommenden Winter überstehen können. Generell empfiehlt sich für das erste Anbaujahr die Verwendung eines sogenannten Volldüngers. Dieser besteht aus Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) und wird deshalb auch in Fachkreisen als NPK-Dünger bezeichnet.

Wildäcker brauchen viel Licht, um richtig gedeihen zu können. Je nach Standort jedoch kann es schnell zu einer zu großen Beschattung kommen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Wildacker direkt an einem Wald gelegen ist. Da nicht mehr als 40% der Fläche im Schatten liegen sollten, ist es besonders wichtig stark beschattete Stellen freizuschneiden.

In unserem Shop finden Sie unterschiedliche Wildackermischungen. Bei einjährigen Mischungen empfehlen wir das sogenannte Rotationsverfahren. Bei diesem wird das Feld in zwei Hälften geteilt. Eine der Hälften wird neu bestellt, während die andere Hälfte so belassen wird, wie sie ist. Somit können die Wildtiere die zweite Hälfte des Feldes solange nutzen, bis die Pflanzen auf der neubestellten Seite gewachsen sind.



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Wildacker Samen kaufen von Kiepenkerl Mit der Anpflanzung eines Wildackers zum Naturschutz beitragen

Wildacker bieten viele Vorteile für Mensch und Tier. Dank der hohen Anzahl an verschiedenen Pflanzen wird die Artenvielfalt gefördert. Die heutzutage üblichen Monokulturen bieten vielen Wald- und Feldbewohnern weder einen geeigneten Lebensraum noch eine ausgewogene Nahrungsquelle. Mit Hilfe von Wildackern aber finden die Tiere wieder Schutz und Nahrung, womit Sie einen großen Beitrag zum Naturschutz erbringen. Des Weiteren sinkt dank Wildäckern die Wahrscheinlichkeit, dass Wildtiere bestellte Felder von Bauern anfressen oder dass sie plötzlich aus Feldern auf die Straße springen, wenn sie keine Verstecke finden.

Bei jeder Anlegung eines Wildackers handelt es sich um einen Eingriff in die Natur. Größere Flächen werden nun von Menschenhand geplant und angelegt und sollten deshalb gut durchdacht sein. Auf unserer Website finden Sie deshalb neben hilfreichen Tipps auch ein Angebot von geeigneten Wildackersamen von Kiepenkerl sowie Einzelsaaten und Wildackermischungen.

Wildäcker müssen an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden

Bevor der Wildacker angelegt werden kann, muss zunächst die Bodenbeschaffenheit überprüft werden. Dies ist vor allem interessant, wenn der Wildacker langfristig erfolgreich blühen soll. Besonders wichtig ist dabei der pH-Wert des Bodens. Für eine erste Einschätzung kann dafür ein Messgerät genutzt werden, das es im Fachgeschäft oder auch online zu kaufen gibt. Auf längere Sicht sollte hingegen doch über eine professionelle Bodenanalyse nachgedacht werden. Die Vorteile dieser detaillierteren Laboruntersuchung sind ein genauer pH-Wert und Informationen über die in der Erde vorhandenen Nährstoffe. Somit kann der Dünger ganz konkret auf die jeweiligen Bedürfnisse des Bodens angepasst werden. In unserem Fachportal finden Sie weitere Informationen über die Messung des pH-Werts sowie eine Auflistung von Laboren, die die Untersuchung durchführen.

Wer einen Wildacker anlegen möchte, muss einige Punkte beachten. Dazu zählt – neben der Bodenbeschaffenheit – unter anderem die Umgebung, in der sich der Acker befindet. So gibt es Saatgutmischungen, die eher für Felder angepasst sind, während andere vor allem für eine Aussaat im Wald verwendet werden. Des Weiteren sollte die Zusammenstellung der jeweiligen Pflanzen auf die Tiere der Umgebung angepasst sein. Zum Beispiel benötigen Hasen eine andere Nahrungszusammenstellung als Schwarzwild. In unserem Online-Shop finden Sie deshalb eine Auswahl an fertigen Wildackermischungen, sodass Sie sich keine Gedanken um die passende Zusammenstellung mehr machen müssen.

Den Boden optimal vorbereiten

Für einen erfolgreichen Wildacker ist auch die Ausbringung der Samen und somit die Bodenvorbereitung von enormer Bedeutsamkeit. Hierbei sollten die Ergebnisse der Bodenuntersuchung mit einbezogen werden, sodass eine optimale Vorbereitung stattfinden kann. Einige Punkte sollten jedoch bei allen Wildäckern beachtet werden.

Zunächst müssen alte Pflanzen gekürzt und in den Boden eingearbeitet werden. Anschließend wird der Boden umgebrochen. Das sollte allerdings erst kurz vor der Aussaat der neuen Samen geschehen, sodass ein Aufkommen von Unkräutern weitestgehend vermieden wird. Zum Umbrechen selbst empfiehlt sich ein Pflug.

Schließlich werden die Samen sowie gegebenenfalls etwas Gründdünger ausgebracht. Dies kann per Hand oder mit Hilfe von einer Sämaschine erfolgen. Achten Sie darauf, dass die Samen fest in den Boden ausgebracht sind. Bei lockeren Böden kann eine Walze zur Verfestigung genutzt werden. Die richtige Zeit zur Ausbringung des Saatgutes und die exakte Ablagetiefe hängen von der entsprechenden Wildackermischung ab.

Wildäcker richtig pflegen

Damit der Wildacker auch wirklich prächtig gedeiht, ist eine gute und richtige Pflege unerlässlich. Drei Punkte sollten dabei vor allem beachtet werden:

  • Düngung
  • Freischneiden bei zunehmender Beschattung
  • Rotationsverfahren bei Neubestellung einjähriger Wildackermischungen

Eine erste Düngung sollte zwei bis drei Wochen nach Ausbringung der Samen erfolgen, sobald die Pflanzen mindestens zehn Zentimeter hochgewachsen sind. Eine regelmäßige und an den Standort angepasste Düngung sorgt für schmackhafte und saftige Pflanzen. Im Herbst sollte ebenfalls etwas Dünger ausgebracht werden, sodass die Pflanzen gestärkt den aufkommenden Winter überstehen können. Generell empfiehlt sich für das erste Anbaujahr die Verwendung eines sogenannten Volldüngers. Dieser besteht aus Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) und wird deshalb auch in Fachkreisen als NPK-Dünger bezeichnet.

Wildäcker brauchen viel Licht, um richtig gedeihen zu können. Je nach Standort jedoch kann es schnell zu einer zu großen Beschattung kommen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Wildacker direkt an einem Wald gelegen ist. Da nicht mehr als 40% der Fläche im Schatten liegen sollten, ist es besonders wichtig stark beschattete Stellen freizuschneiden.

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