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Wie kann Tomatenfäule erkannt und behandelt werden?

Anzeichen für den Befall der eigenen Tomaten sind unscharf begrenzte graubraune Flecken auf Früchten, Blättern sowie Stängeln. Diese werden im Verlauf der Krankheit größer, die Blätter werden schwarz und welken, bis schließlich die Pflanze abstirbt.

Besonders gefährdet sind Tomatenpflanzen, wenn sie im Sommer häufig im Regen stehen und nicht richtig abtrocknen. Die feuchten Blätter bieten dann den idealen Nährboden für die Pilzsporen.

Tipp: Schützen Sie Ihre Pflanzen vor dauerhafter Nässe und bauen Sie resistente Sorten an.

Wie kann die Kraut- und Braunfäule bekämpft werden?

Einmal befallene Pflanzen sind nicht mehr brauchbar. Um vor Ausbreitung im Beet zu schützen, sollten befallene Pflanzen entfernt und verbrannt oder über den Hausmüll entsorgt werden. Das Ablegen auf dem Kompost ist nicht empfehlenswert, da der Wind die Sporen wieder ins Beet zurücktragen kann.

Nach der Entfernung der befallenen Pflanzen können Sie ein Anti-Pilzmittel verwenden, um die übrigen Tomatensträucher zu schützen. Damit sich beim Pilzerreger keine Resistenzen bilden, kann man zwischen verschiedenen Mitteln wechseln.

Der Kraut- und Braunfäule vorbeugen

Grundsätzlich ist es so, dass ein Befall mit der Kraut- und Braunfäule nie ganz ausgeschlossen werden kann. Die Sporen verbreiten sich über die Luft und durch den Menschen sowie durch Tiere. Es gibt aber trotzdem ein paar Möglichkeiten, die eigenen Pflanzen so gut wie möglich zu schützen:

- Damit die Tomatenpflanzen nach einem Regenguss schnell wieder abtrocknen können, eignet sich ein sonniger, geschützter Platz für das Beet.

- Im Gewächshaus ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die Tomaten befallen werden als im Freiland. Allerdings ist es wichtig, dass das Gewächshaus gut belüftet ist und sich keine Staunässe bildet.

- Der Boden ist idealerweise aus Hummus, locker und bildet keine Staunässe.

- Werden die Tomaten im Beet angepflanzt, empfiehlt es sich mindestens 50-70 cm Platz zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen. So haben sie keinen direkten Kontakt und zudem genügend Luft, um zu trocknen.

- Wenn Sie Tomaten und Kartoffeln gleichzeitig anbauen möchten, bauen Sie diese in verschiedenen Beeten an. Beide können von der Kraut- und Braunfäule befallen werden und sich gegenseitig anstecken.

- Ist im letzten Jahr eines der Beete betroffen gewesen, empfiehlt es sich die Tomaten oder Kartoffeln in diesem Jahr in einem anderen Beet anbauen.

 Weiterführende Informationen zu Tomatenkrankheiten finden Sie auf unserer Tomaten-Welt.

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